
Die Wolle: ein wertvoller Schatz für den Garten
Oft werden wir gefragt, was mit der groben Wolle unserer Heidschnucken passiert. Die Antwort liegt direkt vor unseren Füßen: Wolle ist ein erstklassiger, ökologischer Langzeitdünger.
Da die Wolle der Grauen Gehörnten Heidschnucken besonders robust ist, nutzen wir sie in diesem Jahr verstärkt für unsere Gartenprojekte und geben sie auch gerne an Hobbygärtner weiter.
Warum Wolle im Beet Wunder wirkt:
Nährstoffbombe: Schafwolle enthält viel Stickstoff, Phosphor und Kalium. Diese Nährstoffe werden über Monate hinweg langsam an die Pflanzen abgegeben – ideal für Starkzehrer wie Tomaten, Gurken oder Zucchini.
Wasserspeicher: Die Fasern können das Mehrfache ihres Eigengewichts an Wasser speichern. In trockenen Phasen dient die Wolle unter der Erde als Feuchtigkeitsdepot und schützt die Wurzeln vor dem Austrocknen.
Bodenlockerung: Wenn sich die Wolle nach und nach zersetzt, lockert sie die Bodenstruktur auf und fördert das Bodenleben.
Natürlicher Schneckenschutz: Oberflächlich um Pflanzen ausgelegt, mögen Schnecken die raue Textur der Heidschnuckenwolle gar nicht – ein rein mechanischer Schutz ohne Chemie.
